Mobbingprävention in der Klasse 5
Wir danken der Allgmeinen Laber-Zeitung und Frau Kammermaier für die Berichterstattung vom 10.07.2026
Projektwoche „Gemeinsam Klasse sein“ – Stark gegen Mobbing
In der Woche vom 22. bis 26. Juni 2026 beschäftigte sich unsere 5. Klasse zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Kraus und der Sozialpädagogin Frau Strauß intensiv mit dem Thema Mobbing und Klassengemeinschaft. Unter dem Motto „Gemeinsam Klasse sein“ arbeiteten die Schülerinnen und Schüler eine ganze Woche lang daran, ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander zu entwickeln.
Ein zentraler Bestandteil der Woche war die Auseinandersetzung mit der Frage: Was ist eigentlich Mobbing – und was nicht? Anhand realistischer Fallbeispiele aus dem Schulalltag lernten die Kinder, zwischen Konflikten und gezieltem Mobbing zu unterscheiden. Dabei wurden verschiedene Situationen beleuchtet, etwa Ausgrenzung in Gruppen, gemeine Kommentare im Sportunterricht oder verletzende Beiträge im Klassenchat.
Auch das Thema Cybermobbing spielte eine wichtige Rolle. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten, wie schnell sich Inhalte im Internet verbreiten, dass Mobbing „rund um die Uhr“ stattfinden kann und welche Folgen dies für Betroffene hat. Zudem setzten sie sich damit auseinander, welche Handlungen strafbar sind und warum es wichtig ist, Verantwortung zu übernehmen.
Ein weiteres Highlight der Projektwoche war die gemeinsame Erarbeitung eines Klassenvertrags gegen Mobbing. Jedes Kind gestaltete diesen individuell und setzte sich dabei kreativ mit den vereinbarten Regeln auseinander. Darüber hinaus entwickelte die Klasse eigene Regeln für den Klassenchat, um einen respektvollen Umgang auch in digitalen Medien sicherzustellen.
Zum Abschluss der Woche gestalteten die Schülerinnen und Schüler Plakate zum Thema „Wir sind eine klasse Klasse“, die nun im Klassenzimmer hängen und täglich an die gemeinsamen Werte erinnern.
Die Projektwoche hat gezeigt: Gemeinschaft kann man lernen – und gemeinsam ist man stärker.
Lehrerfortbildung: Wenn Worte nicht mehr reichen
Manchmal reichen Worte nicht aus. Deshalb fand an unserer Schule eine Fortbildung zum Thema Sicherheit und Selbstschutz statt. Die Fortbildung wurde von Alexandra Anetsberger eröffnet. Sie stellte Zahlen aus der Gewaltstatistik vor.
Dabei wurde deutlich:
Körperverletzung und Sachbeschädigung kommen am häufigsten vor.
Auch Übergriffe auf Schulen wurden angesprochen.
Zu Beginn gab es ein Aufwärmtraining. Ein Karate- und Kickboxtrainer des SV Sünching zeigte Übungen für alle Muskeln und Gelenke. So sollte das Verletzungsrisiko verringert werden. Anschließend ging es um die Grundlagen der Selbstverteidigung. Dabei wurden eine sichere Körperhaltung und eine ruhige Haltung erklärt.
Wichtig war:
- Konflikte sollen immer zuerst friedlich gelöst werden.
- Offene Hände sind dabei besser als Fäuste.
- Im Notfall muss das Gesicht geschützt werden.
- Lehrkräfte dürfen sich nur mit den mildesten Mitteln verteidigen, die nötig sind. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben.
In praktischen Übungen zusammen mit 2 Kampfsportmädchen des SV Sünching lernten die Teilnehmenden, wie man sich bei aggressivem Verhalten schützt und wie man andere Personen auf Abstand bringt.
Ein weiterer Teil beschäftigte sich mit Konflikten auf dem Pausenhof. Gezeigt wurde, wie man streitende Personen trennt, ohne selbst in Gefahr zu geraten. Diese Übungen wurden gemeinsam durchgeführt.
Auch wenn ein friedliches Miteinander an unserer Schule im Mittelpunkt steht, ist das Kollegium nun besser vorbereitet, um in schwierigen Situationen richtig zu handeln.
Wir hoffen sehr, dass die neu erlernten Techniken nicht angewendet werden müssen und es an unserer Schule weiterhin ruhig und sicher bleibt.
Für ein respektvolles Schulklima: Mobbingprävention an unserer Schule
Der Elternabend zur Mobbingprävention bot viele praktische Anregungen für den Schulalltag und das Familienleben. In einem sehr informativen und lebendigen Vortrag mit Beispielen aus der Praxis wurden von Herrn Huber-Melle Formen von Mobbing, Warnsignale sowie Handlungsstrategien für Eltern und Schule vorgestellt. In interaktiven Elementen und im Austausch konnten Fragen geklärt und Erfahrungen geteilt werden.
Zum Abschluss rundeten ein liebevoll gestalteter Büchertisch sowie von Frau Strauß bereitgestellte Flyer und Broschüren den Abend ab. Die Materialien boten vertiefende Informationen und konkrete Hilfsangebote für zu Hause.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die Unterstützung und wünschen uns als Schulfamilie ein respektvolles Miteinander an derSchule.
Mittelschüler geben Kindersicherheitskurs für Grundschüler
An der St.-Martin-Schule Mallersdorf-Pfaffenberg fand ein besonderes Kooperationsprojekt statt, das Mut stärkt, Selbstvertrauen fördert und den Zusammenhalt zwischen den Jahrgangsstufen vertieft. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse unterrichteten die Kinder aus den 1. Klassen, wie man Gefahrensituationen erkennt, richtig reagiert und sich selbstbewusst behauptet – ohne Angst zu machen, dafür mit viel Humor, Bewegung und klaren Botschaften.
Der Tigerhase steht symbolisch für die perfekte Mischung aus Mut (Tiger) und Klugheit (Hase). Genau diese Kombination wurde den Kindern spielerisch vermittelt:
• Wie sage ich laut und deutlich „Stopp“?
• Wie schütze ich meine persönlichen Grenzen?
Die Übungen waren altersgerecht gestaltet: Die Erstklässler lernten grundlegende Sicherheitsregeln, während die Siebtklässler vertiefende Strategien und Verantwortung übernahmen. Ein besonderes Highlight war die Zusammenarbeit zwischen den beiden Jahrgangsstufen. Die Siebtklässler unterstützten die Jüngeren bei Partnerübungen, begleiteten sie durch kleine Rollenspiele und stärkten sie durch positive Rückmeldungen.
Der Kurs setzte auf Bewegung, klare Sprache und einfache Regeln. Die Kinder übten:
• selbstbewusste Körperhaltung
• deutliche Stimme
• sichere Reaktionen in unangenehmen Situationen
Durch kleine Geschichten, Symbole und praktische Übungen blieb der Inhalt lebendig und gut verständlich. Die Kooperationsveranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Präventionsarbeit schon im Grundschulalter ist – und wie sehr ältere Schülerinnen und Schüler dabei eine Vorbildrolle einnehmen können.
Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Die Erstklässler fühlten sich gestärkt und ernst genommen, die Siebtklässler stolz auf ihre Rolle als Unterstützer. Gemeinsam wurde ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und zum sozialen Miteinander an der Schule geleistet.
Mitmach-Theater aus Regensburg an der Grundschule
Auf Initiative von Frau Strauß, unserer Sozialpädagogin spielte das Regensburger Ensemble ue Theater für die Schüler mit anschließender Nachbesprechung. Großzügig gesponsert durch den Kreisjugendring Straubing-Bogen im Rahmen des Programms „Starke Kinder“.
Was macht Kinder wirklich stark? Genau hier setzt das Stück „Auf einmal ist alles anders“ für die 1. und 2. Klassen an, die Schüler erfuhren spielerisch, wie Resilienz und Selbstvertrauen helfen, Schwierigkeiten zu meistern, wie wichtig ihr eigener Selbstwert für die Bewältigung von Krisen ist. Wenn plötzlich alles anders ist: Wie wir unseren Kindern helfen, über Gefühle zu sprechen und gemeinsam an Herausforderungen zu wachsen. Die Botschaft war: Du bist wichtig, du bist nicht allein!
Jeder Mensch ist einzigartig und wichtig! Das zeigte das Stück „Plexi aus dem All“ für die 3. und 4. Klassen. Der Außerirdische Plexi kommt von einem Planeten, auf dem Vielfalt das Normalste der Welt ist. Mit großem Bestaunen beobachtet er auf der Erde, warum Menschen einander ausgrenzen oder mobben. Das Stück zeigte, wie schön und bereichernd es ist, wenn sich alle in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptieren, denn Vielfalt ist ein wertvolles Gut.

